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Viktor A. Borowsky
Akadem. Oberrat i.R.
1. Vorsitzender des Russischlehrerverbandes NRW 1972-1977

Am 13. Dezember 2006 verstarb in Köln Viktor Borowsky, russischer Muttersprachler, ehedem Studienrat für Englisch und Französisch, später Akadem. Oberrat am SLZ der Uni Bonn. Mit ihm starb eine Persönlichkeit, die in den Anfangsjahren des Russischlehrerverbandes NRW eine wichtige Rolle gespielt hat. In dem 1966 gegründeten Verband hatte er von 1972 bis 1977 den Vorsitz inne. Es war die Zeit des großen Umbruchs im Gymnasialwesen, der Einrichtung der Reformierten Oberstufe. Auf dem Tagesprogramm standen u.a. die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen sowie die Neufassung der Richtlinien für die Sekundarstufen l und II. 1977 gab Viktor Borowsky den Vorsitz des Verbandes an Hartmut Nickig ab, ein sinnvoller Schritt angesichts der stärkeren Ausrichtung des Verbandes auf das schulische Wirkungsfeld.
Viktor Borowskys Lieblingskind war lange Zeit der Rundbrief für die Russischlehrer von NRW, den er mit großem fachlichen und zeitlichen Engagement zusammenstellte und versandte. Unvergesslich für den Besucher der Anblick der Wohnung am Bendorfer Weg in Köln, wenn die ganze Familie inmitten von Dutzenden von Papierstapeln mit dem Zusammentragen und -heften von Tausenden in der Bonner Uni gedruckten 4-Seiten-Bogen beschäftigt war. In diesen Glanzzeiten umfasste „Russisch lernen und lehren” mit dem Untertitel „Informationen für Russischlehrer” bis zu 80 Seiten – eine Leistung, die von späteren RULL-Machern, auch aufgrund strengerer Beachtung der Copyright-Vorschriften, nicht mehr erreicht wurde.
Nicht allein der Geburtsort Odessa, auch der weitere Lebensweg von Viktor Borowsky verdient Erwähnung. Bis zu seinem 13. Lebensjahr wuchs der Viktor in Odessa auf. Da die Mutter deutscher Abstammung war, ließ die Familie 1945 ins Deutsche Reich, in den damaligen Warthegau umsiedeln. Der Vater musste zum Volkssturm und war bald verschollen. Nach Stationen Kulmbach (Abitur) und München (Studium) machte Viktor Borowsky sein Staatsexamen in Englisch und Französisch. Das anschließende Referendariat absolvierte er allerdings in NRW, da er wegen seines russischen Akzentes in Bayern abgelehnt worden war.
Er blieb in NRW, und es folgten Jahre neusprachlichen Unterrichts an verschiedenen Schulen, Heirat und die Geburt zweier Töchter. 1971 erfolgte die Berufung an das Slavistische Seminar der Uni Bonn, 1973 der Wechsel an das SLZ der Uni Bonn, wo er als Akademischer Oberrat bis zu seiner Pensionierung 1995 arbeitete. 1996 erfolgte noch eine halbjährige Tätigkeit als Deutschlehrer in einem Petersburger Lehrerausbildungsinstitut.
Jahre zuvor hatte Viktor Borowsky 1989 die wohl schönste Überraschung seines Lebens erlebt: Sein mittlerweile 90-jähriger Vater meldete sich aus Moskau. Er hatte sich 1945 auf die russische Seite geschlagen und es war ihm gelungen, sein kurzes reichsdeutsches Zwischenspiel zu verbergen. Beim Treffen in Moskau diente als äußeres Erkennungszeichen ein Bleistiftstummel des Sohnes, den der Vater die langen Jahre als einziges Erinnerungszeichen an seine Familie aufbewahrt hatte. Auf eigenen Wunsch kam der Vater zur Familie nach Köln, wo er seine über 90 Jahre alte Frau traf, mit der er noch einige Jahre zusammen lebte.
1997 erkrankte Viktor Borowsky an Krebs, ein Leiden, an dessen Folgen er am 13. Dezember 2006 verstarb. Eine umfangreiche Bibliothek zeugt vom lebenslangen Verbundensein mit der russischen Sprache und Literatur und seinem Lieblingsdichter Lermontow. Ein Wiedersehen mit dem Land der Väter war ihm nicht mehr vergönnt.
Viktor Borowsky hat sich große Verdienste um den Russischunterricht in Nordrhein-Westfalen erworben und wird in den Annalen des Russischlehrerverbandes einen Ehrenplatz erhalten.

Спи, младенец мой прекрасный.

Баюшки-баю.
Тихо смотрит месяц ясный
В колыбель твою.
Стану сказывать я сказки,
Песенку спою;
Ты ж дремли, закрывши глазки,
Баюшки-баю.

Михаил Ю.Лермонтов, Казачья колыбельная песня

http://www.bch.msu.edu/GEDD/news/ online casinos accepting american express